Ebola: CEWE unterstützt Partner SOS-Kinderdörfer in Afrika

Von Nico Lindner

Handschuhe, Kopfbedeckungen, Schutzkleidung für den ganzen Körper: CEWE hat sich vor kurzem mit 5.000 Euro an der Beschaffung von Zubehör beteiligt, das in der liberianischen Hauptstadt Monrovia unmittelbar für den Schutz vor Infektionen gedacht ist. Im Fokus: Ebola, für Afrika derzeit eines der Hauptthemen.

Das Material hat seinen Bestimmungsort bereits erreicht, berichtet „SOS-Kinderdörfer weltweit“ Die Ausrüstung ging an die SOS-Klinik in Monrovia. Das Haus ist die einzige medizinische Einrichtung, die noch rund um die Uhr die Türen für die Allgemeinheit öffnet. Laut SOS Kinderdörfer würden dort zwar keine an Ebola erkrankten Patienten behandelt – das geschieht in darauf spezialisierten Kliniken. Trotzdem soll das Ansteckungsrisiko für Mitarbeiter und Patienten so reduziert werden.

Motivation für Helfer

Die Angst der Mitarbeiter, selbst krank zu werden, sei stets präsent, berichtet Evan-Lin Wonlue, Leitende Oberschwester der Klinik in Monrovia: „Jedes Mal, wenn wir Schutzkleidung wie diese bekommen, hilft das, neuen Mut für die Arbeit zu fassen.“

In den von Ebola betroffenen Gebieten werden nicht nur die medizinischen Helfer und Hilfsmittel immer knapper, berichtet SOS-Kinderdörfer: Neben Medikamenten und Schutzausrüstung stehen immer weniger Treibstoff, Nahrungsmittel oder auch Dinge des täglichen Bedarfs bereit. Grund: Lieferanten und Fluglinien reduzieren Transporte in die von Ebola betroffenen Gebiete oder stellen sie ganz ein.

Maria Teresa Quirós-Fernández von SOS-Kinderdörfer: „Wir legen großen Wert auf den Schutz der Kinder.“ Um ihre Sicherheit zu gewährleisten, bleiben diese in den Dörfern, obwohl viele normalerweise im Sommer zu Verwandten reisen. Traurige Gewissheit: Eine SOS-Kinderdörfer-Mutter fand in Liberia durch das Virus jetzt den Tod. Sie hatte außerhalb des Dorfes ihre erwachsene Tochter besucht. Noch bevor sie an ihre Arbeitsstätte zurückkehrte, verstarb sie.

Die Hilfsorganisation ist weiterhin auf finanzielle Hilfe angewiesen: Sie wollen ebenfalls mit einer Spende helfen? Auf den Internetseiten von SOS Kinderdörfer finden Sie detaillierte Informationen, wo Ihr Geld sinnvoll Verwendung findet.

Foto: SOS Kinderdörfer

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