Tipps für „tierisch“ gute Aufnahmen

Ein vierbeiniger Freund ist für viele Besitzer nicht einfach nur ein Haustier. Vielmehr werden diese Tiere zu einem Teil der Familie. Das bedeutet meist auch, dass Sie ebenso wie alle anderen Freunde und Verwandte fotografiert werden. Während Tante und Großeltern jedoch auf Wunsch in die Kamera lächeln haben Hund und Katz andere Dinge im Sinn als ein gutes Foto. Herumtollen und Entdecken sind für unsere haarigen Freunde viel spannender als eine Kamera, die auf Sie gerichtet ist. Doch damit das fotografieren der Haustiere nicht zu frustrierend wird, haben wir für Sie in diesem Beitrag einige Tipps zusammengefasst, mit denen Ihnen tierische Aufnahmen gelingen können.

Kameras sind uninteressant

Wir nehmen als Menschen Kameras bewusst wahr und verhalten uns dementsprechend, wenn uns jemand fotografieren möchte. Für Tiere hat eine Kamera jedoch keine Bedeutung, viel mehr ist Sie meist sogar nur ein uninteressantes Objekt. Daher sind nun Sie als Fotograf gefragt. Machen Sie sich hinter Ihrer Kamera interessant und bieten Sie dem Tier eine Bezugsperson auf die es reagieren kann, anstelle der Kamera.

Machen Sie doch mal eine Pause

Ein Tier kann im Gegensatz zu einem professionellen Model nicht lange vor der Kamera posen, weshalb Sie kleine Pausen stets einplanen sollten, in denen Zeit zum Trinken oder zum Toben mit Herrchen oder Frauchen ist. Legen Sie Ihre Kamera für einige Minuten zur Seite und geben Sie dem Tier die Aufmerksamkeit, die es benötigt. Vergessen Sie einen Moment das Bedürfnis die perfekte Aufnahme machen zu wollen. Wenn Sie für einen kleinen Augenblick abschalten, kommen Ihnen vielleicht neue kreative Ideen, die Sie im Anschluss direkt umsetzten können.

Lecker macht lustig

Essen ist ein Grundbedürfnis von Tier und Mensch. Doch besonders Tiere reagieren stark auf Essen. Warum sollten Sie sich dies also nicht zu nutzen machen? Einen Hund können Sie beispielsweise in die Kamera schauen lassen, wenn Sie auf Ihr ein Leckerli platzieren. Wichtig ist natürlich, dass der Vierbeiner Ihnen gehorcht und nicht wild auf Ihre Kamera zuspringt.

Die Wohlfühlzone

Tiere fühlen sich am wohlsten, wenn Sie das tun können, was Sie am liebsten tun. Die schönsten und abwechslungsreichsten Bilder gelingen daher vor allem, wenn Sie Ihr Haustier bei seinen gewohnten Abläufen beobachten und fotografieren. Gehen Sie mit Ihrem Hund zum Beispiel im Park spazieren oder behalten Sie die liebsten Plätze Ihrer Katze im Auge. Da Sie hierbei oft in Bewegung bleiben müssen, weil ein schönes Motiv leicht vergänglich ist. Empfehlenswert ist daher der Reihenaufnahmemodus Ihrer Kamera, bei dem Sie mehrere Bilder machen, solange wie Sie Ihren Auslöser gedrückt halten.

Bleiben Sie offen für neues

Das Fotografieren von Tieren kann besonders spannend werden, da Sie nie wissen, was Sie zu erwarten haben. Halten Sie Ihre Kamera griffbereit und freuen Sie sich darauf die unterschiedlichsten Facetten Ihres Tieres kennenzulernen, dann werden auch Ihnen bald tierisch schöne Aufnahmen gelingen.

Haben Sie noch weitere Tipps für das Fotografieren von Tieren aller Art? Ob Vogel oder Meerschweinchen, teilen Sie mit uns Ihre tierischen Erfahrungen.

 

 

 

 

 

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