Fürstenfeldbruck: Fast 15.000 Besucher begeistern sich für Naturfotografie

Von Nico Lindner

Kräfte sammeln, Erfahrungen und Bilder sortieren, Anlauf für 2015 nehmen – vom 15. bis 18. Mai haben fast 15.000 Gäste die Fürstenfelder Naturfototage besucht. Veranstalterin Mara Fuhrmann atmet auf, wenn sie den Verlauf Revue passieren lässt: „Nach vielen Jahren hat das Wetter endlich an allen Tagen gepasst.“Hatte 2013 noch ein Sturm für Einschränkungen gesorgt, war es im Jahr zuvor brütend heiß geworden. Fuhrmann: „Den Höhepunkt bildete diesmal der Sonntag mit 5.500 Besuchern. Traditionell der Tag, an dem die Gäste aus der Region zu uns kommen.“

Neben Workshops und großem Natur-Foto-Markt mit über 120 Ständen bildete die zum Motto passende Vortragsserie im Stadtsaal einen weiteren Höhepunkt: Namhafte Naturfotografen und Naturschützer brachten am Wochenende unterschiedliche Regionen und Kontinente näher. Andere zeigten beispielsweise Fledermäuse und Raubkatzen, um deren Schönheit, aber auch Gefährdung zu demonstrieren. Im Vorfeld war am Freitag die Ausstellung „Glanzlichter der Naturfotografie 2014“ eröffnet worden (CEWE FOTOBUCH.de berichtete).

Raubvögel zum Greifen nah

Beliebte Motive für Fotografen gab es auf der Veranstaltungswiese: Neben 16 Huskys konnten dort ein lebensechter Greenpeace-Eisbär sowie Präparate des bayrischen Wildlandmobils abgelichtet werden. Besonders gut kam die Greifvogel-Flugvorführung auf dem über 7.100 Quadratmeter großen Areal an: Entlang der Flugwiese waren aus diesem Anlass Fernrohre und Teleobjektive zum Testen aufgebaut worden.

Preisübergabe Pål Hermansen Mara Fuhrmann Jörg Uhlenbrock Glanzlichter

Übergaben den Preis an „Glanzlichter“-Gewinner Pål Hermansen (rechts): Veranstalterin Mara Fuhrmann und Jörg Uhlenbrock (Leiter des Fotokultur-Marketing CEWE).

2015 ist Afrika das Ziel

CEWE ist Hauptsponsor der Fürstenfelder Naturfototage. Das Motto für 2015 steht bereits fest: Vom 14. bis 17. Mai soll das Thema „Afrika“ lauten. Mara Fuhrmann: „Die Vorbereitungen haben vor einem Jahr begonnen.“ Die Dozenten der Vorträge würden es notwendig machen, teilweise sogar noch früher aktiv zu werden, so die begeisterte Naturfotografin: „Bei bestimmten Referenten müssen Sie drei bis vier Jahre im Vorfeld einen Termin anfragen.“

 

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