25 Jahre beste Freundinnen im Fotobuch

Liebe Leserinnen & Leser,

war es Zufall oder Schicksal? Ich habe keine Ahnung. Aber manchmal hat man das Glück im Leben, dass einem die allerbeste Freundin weit weg von Zuhause an einem fernen Strand vor die Füße läuft. Ich bin so ein Glückspilz.

Ich hatte gerade das Abitur hinter mir, als ich Sonja in meinem Urlaub an einem kroatischen Strand traf, der damals noch ein jugoslawischer war. Beide waren wir mit unseren damaligen Freunden dort und wir waren noch so jung. Mit dem Füßen im Wasser kamen wir ins Gespräch, wir mochten uns sofort und verbrachten auch gleich noch dem Abend in einem Restaurant zusammen. Mit mehr Sliwowitz als uns gut tat. Keine von uns hätte wohl damals gedacht, dass genau das der Anfang einer langjährigen Freundschaft sein würde.

Von diesen denkwürdigen Momenten existieren gerade mal eine Handvoll analoge Bilder. Vielleicht sogar nur drei. Sonja mit gestreifter Radlerhose und blonden üppigen „Big Hair“ Locken – ich mit gepunkteter Bluse und sehr kurzen rote Haaren. Was für ein Look! Aber so war das 1990. Seit damals hat unsere Freundschaft nicht nur etliche Modetrends erlebt, sondern vor allem viel echtes Leben. Wir haben geheiratet. Wenngleich nicht die jungen Männer, die uns damals in den besagten Urlaub begleitet hatten. Wir haben fast gleichzeitig unsere Töchter bekommen. Wir haben mit unseren zwei kleinen Familien viel gemeinsame Zeit verbracht, haben sowohl gemütliche Stunden als auch Abenteuer erlebt, haben gemeinsame Reisen gemacht, teilen wunderbare Erinnerungen.

Nur wir zwei Freundinnen

Obwohl wir nie am gleichen Ort gewohnt haben, sind wir uns nah. Inzwischen hatten Sonja und ich unser „silbernes“ Kennenlern-Jubiläum. 2015 war es 25 Jahre her, dass wir uns am Strand getroffen hatten und wir fanden beide, dass das ein Grund zum Feiern war. Wir feierten unsere Freundschaft mit einer gemeinsamen Reise nach Barcelona. Ein echter Mädels-Trip - nur wir zwei Freundinnen, ohne Familienanhang. Wir ließen uns treiben, machten nur, worauf wir Lust hatten.

Mit geliehenen Fahrrädern fuhren wir die Strandpromenade von La Barceloneta entlang und hielten gefühlt an jedem zweiten Chiringuito, um ein paar Tapas zu essen oder einen Wermut auf Eis und mit Meerblick zu genießen. Wir bummelten durch den Mercat La Boqueria, besuchten ein paar Sehenswürdigkeiten – gerade so viele, dass es nicht in Stress ausartete. Und abends saßen wir in unserer Lieblings-Tapas-Bar vor Piementos de Padrón, Boquerones, Albondigas und Patatas Bravas.

Fotobuch-Lektüre, kombiniert mit Tapas

Wir hatten einfach eine großartige gemeinsame Zeit. Wie so oft, wenn wir zusammen sind. Anders als damals in Kroatien, mit unserer leider sehr mickrigen Ausbeute an analogen Fotos, hatten wir jetzt Hunderte von digitalen Bildern von unserem gemeinsamen Barcelona-Urlaub.

Was lag also näher, als diesen Jubiläums-Trip auch noch mal in einem schönen Fotobuch festzuhalten? Als Beste-Freundinnen-Erinnerung, die wir in der Hand halten und durchblättern können. Denn natürlich habe ich gleich zwei Fotobücher drucken lassen. Eins für Sonja, eins für mich. Und ich dachte, passend zu unserem gemeinsamen Urlaub in Barcelona, wäre ein gemeinsames bei einem Tapas-Essen der passende Rahmen für die Fotobuch-Überraschung... und zum Anstoßen auf  unsere wunderbare Freundschaft.

Tipps für ein sprechendes und wirkendes Fotobuch

Hier noch ein paar kleine Details zu meinem Beste-Freundinnen-Barcelona-Fotobuch, falls Sie, liebe Leser und Leserinnen, ein ähnliches Projekt planen. Denn Gründe, einen geliebten Menschen zu überraschen, gibt es ja immer und Jubiläen, die es wert sind, gefeiert zu werden, auch.

  • Für unser Freundinnen-Fotobuch von CEWE habe ich mich für das Fotobuch-Format „Compact Panorama“ in der Größe ca. 15 x 19 cm entschieden. Das Fotopapier ist, wie immer bei meinen Projekten, Premium-Matt mit Hardcover für ein schönes, edles Finish.
  • Es heißt ja immer „Don't judge a book by its cover“, ich finde jedoch nicht, dass das auch für Fotobücher gilt. Ich mag Cover-Fotos, die auch noch Raum für einen Buchtitel lassen. Bei meinem Fotobuch habe ich diesen „negative space“ des Bildes für den Titel benutzt. Und natürlich habe ich wieder lange damit zugebracht, für die Titelzeile eine Schriftart zu finden, die in meinen Augen gut zum Thema Barcelona passt. Meine Wahl ist am Ende auf die kostenlose Schriftart Copasetic gefallen.

"Für mich ist ein Fotobuch kein Lesebuch"

  • Wenn Sie meine "Momentchenmal"-Kolumne schon länger verfolgen, wissen Sie natürlich längst, dass ich klare und einfach strukturierte unaufgeregte Layouts bevorzuge, um das Auge beim Stöbern im Buch nicht zu sehr zu überfordern. Die Fotos sollen ja für sich sprechen und wirken können.
  • Das Gleiche gilt für mich bei Texten. Die setze ich eher sparsam ein. Für mich ist ein Fotobuch kein Lesebuch, aber das ist selbstverständlich meine ganz persönliche Meinung. Die Gestaltung und das Verhältnis von Bildern zu Text ist natürlich immer Geschmacksache. Mir reichte für dieses Projekt ein Zitat, ganz am Anfang des Buches und eine Widmung für meine liebe Freundin.

Und wem widmen Sie Ihr nächstes Fotobuch?

Ihre Nic

Fotos und Text:
Nic Hildebrandt, LuziaPimpinella.com

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