Lichtfotografie – Nutzen Sie die Lichter der Nacht

Die meisten Fotografen packen spätestens nach dem Sonnenuntergang ihre Kamera ein und marschieren Richtung Hotel. Dabei entsteht bei Einbruch der Dunkelheit eine einzigartige Lichtstimmung, die Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten!

Bereits während und kurz nach dem Sonnenuntergang verwandeln sich ehemals weiße Wolken in rosa und orangefarbene Gebilde, die Sie für eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen nutzen können. Anschließend bricht die „blaue Stunde“ an: In einem Zeitraum von etwa 30 Minuten wird die Welt in bläuliches, unwirkliches Licht getaucht, das einzigartige Bilder möglich macht. Danach lohnt sich ein Streifzug durch die Stadt. Neonlichter, Straßenlaternen, Ampeln und viele andere künstliche Lichtquellen verleihen den Straßen einen teils glamourösen, teils einsamen Charme, der sich toll mit der Kamera festhalten lässt. Packen Sie auf jeden Fall etwas Zeit und ein Stativ ein und testen Sie verschiedene Belichtungszeiten und  Bildausschnitte. Allerdings ist es nachts nicht in allen Städten ungefährlich. Informieren Sie sich vorab, welche Viertel Sie besser nicht betreten sollten.

Tipp 1: Nacht-Aufnahmen in der Stadt

Um die Gesamtstimmung einer Stadt bei Nacht einzufangen, sollten Sie sich einen erhöhten Standpunkt etwas außerhalb des Zentrums suchen, beispielsweise auf einem Hügel, Hochhaus oder Fernsehturm. Stellen Sie Ihre Kamera auf ein Stativ und wählen Sie eine Belichtungszeit von mehreren Sekunden. So kommen die farbigen Lichtspuren der Autos noch besser zur Geltung.

Wolken verleihen dem Sonnenuntergang eine ganz besondere Stimmung Foto: Thinkstock

Wolken verleihen dem Sonnenuntergang eine ganz besondere Stimmung Foto: Thinkstock

Tipp 2: Silhouette vor dramatischem Himmel

Kein Urlaub ohne die klassischen Sonnenuntergänge – allerdings stellt sich später häufig heraus, dass die Aufnahmen nicht so geworden sind, wie man sich das eigentlich vorgestellt hatte. Oft genug wirken die Bilder langweilig, flach und farblos. Ein einfacher Trick zur interessanteren Bildkomposition ist der Einsatz von Silhouetten.
In dieser Beispielaufnahme macht die kleine Kapelle mit der Zypressengruppe das Bild um ein Vielfaches spannender. Ebenso können Sie aber auch Ihre Reisebegleitung bitten, sich vor der untergehenden Sonne zu platzieren. Um die Farben des Sonnenuntergangs stärker hervorzuheben, stellen Sie den Weißabgleich probeweise auf „Bewölkt“. So wirken die Farben wärmer und die Stimmung kommt noch besser zur Geltung.

Tipp 3: Städte bei Nacht

In der Nacht verwandeln sich Städte mit ihren Lichtern und Farben in eine völlig andere Welt. Störende Objekte wie Kräne, Gerüste und hässliche Bauten rücken in den Hintergrund, Sehenswürdigkeiten werden durch die Beleuchtung hervorgehoben.
Jedes Urlaubsziel bietet Motive, die in der Nacht besonders schön aussehen: Angestrahlte Springbrunnen, Kirchen und Marktplätze. Wenn Sie auf die Pirsch nach tollen Motiven für Ihre Nachtaufnahmen gehen, vergessen Sie nicht Ihr Stativ und den Fernauslöser. Alternativ schießen Sie Bilder mit Selbstauslöser, um Verwacklungen zu vermeiden.

Was für unser Auge hell genug erschein ist auf dem Foto oft noch recht dunkel. Da müssen Sie dann die Belichtungszeiten einstellen Foto: Thinkstock

Um jedes Licht einzufangen verstellen Sie mal die Belichtungszeiten Ihrer Kamera Foto: Thinkstock

Tipp 4: Kleine Lichtquelle

Wenn Sie sich Nachts auf Fototour begeben, sollten Sie eins auf keinen Fall vergessen: Eine eigene Lichtquelle. Selbst die Lichter der Stadt reichen oft nicht aus, die Kamera so zu beleuchten, dass Ihnen die Bedienung und Einstellung problemlos möglich ist. Optimal eignet sich hierfür eine kleine Stirnlampe.  Die Hände bleiben frei und die Lichtquelle zeigt immer in Blickrichtung. Der Nachteil – die kleinen Lampen sind oft sehr lichtstark und hellen die Umgebung zusätzlich auf, was die Wahrnehmung des zu fotografierenden Objektes beinträchtigen kann. Mit roter Klarsichtfolie kann aber Abhilfe geschaffen werden. Die Folie einfach vor die Lampe kleben und einem perfekten Nachtbild steht nichts mehr im Wege.
Alternativ bietet sich eine kleine Taschenlampe an. Sie nimmt wenig Platz weg und kann gezielt auf die Kamera ausgerichtet werden. Wer beides gerade nicht zur Hand hat, dem hilft der mobile Alleskönner „Smartphone“. Einfach eine Taschenlampen-App herunterladen und Sie haben immer und überall eine externe Lichtquelle dabei.

Tipp 5: Hochglanzveredelung

Im CEWE FOTOBUCH mit Hochglanzveredelung kommen Ihre Lichter der Nacht besonders gut zur Geltung. Gönnen Sie Ihren Fotografien strahlende Farben mit intensiver Leuchtkraft und Brillanz.

 

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