Toskana – Die Suche nach dem magischen Moment

Der Erfolg hat uns im vergangenen Jahr fast umgehauen. Über 12.000 Bilder haben die Teilnehmer beim letztjährigen Fotowettbewerb „Reisefoto des Jahres 2014“, den wir in Kooperation mit ZEIT REISEN veranstaltet haben, hochgeladen. Aber nicht nur die wundervollen Motive aus den fünf Wettbewerbskategorien haben die Kollegen der ZEIT REISEN Redaktion und uns nachhaltig beeindruckt. Während der Preisverleihung in den Hamburger Deichtorhallen hatten wir die Möglichkeit vier Gewinnerinnen und Gewinner kennenzulernen.

Fotografie ist Sabine Rothenbergers große Leidenschaft Foto: CEWE

Fotografie ist Sabine Rothenbergers große Leidenschaft Foto: CEWE


Vier Menschen, die uns ihre ganz besondere Geschichte zu ihrem Gewinnerbild erzählten und uns mit unbeschreiblicher Leidenschaft ihr gemeinsames Hobby, die Fotografie, näher brachten.

Grund genug für uns, zur Neuauflage des Wettbewerbs 2015,  Ihnen die Gewinner, ihre Motive und ihre Geschichten in einer kleinen, wöchentlichen Serie einmal vorzustellen. Beginnen wollen wir mit Sabine Rothenberger. Ihr Bild „Die Toskana erwacht“ ist 2014 auf Platz drei des Wettbewerbs gelandet.

 

 

CEWE: Wie ist das Bild entstanden?

Rothenberger: Am frühen Morgen nach einer regenreichen Nacht bei Bagni Vignoni. Die Sonne ging auf, die dunklen Wolken verschwanden, ein Hauch von Bodennebel in Gelbtönen stieg empor. Der Kontrast zwischen den dunklen Wolken und den zarten Tönen der leuchtenden Landschaft war einfach atemberaubend. Den blauen Himmel kann man schon erahnen, alles war sozusagen am „Erwachen“.

Was bedeutet das Bild für Sie?

Stille, Magie, Entspannung

Was gefällt Ihnen an Ihrem Bild besonders gut?

Die sanften mit Bodennebel überzogenen Hügel der Toskana, das zarte Licht des frühen Morgens im Kontrast zu den schweren, dunklen Wolken.

Warum haben Sie die Reise gemacht und was waren Ihre schönsten Momente?

Die sanfte, menschenleere Landschaft mit ihren Feldern, Hügeln und Farben hat mich schon immer sehr angezogen. Vor allem der Morgen mit dem in dieser Jahreszeit sehr selten auftretenden Bodennebel ist faszinierend. Die landwirtschaftlichen Gutshöfe mit ihren liebevoll angelegten Zypressenalleen, die Ausblicke in die Weite des Val d`Orcias mit seinen alten Etruskerstädten lassen die Seele baumeln.

Wie sind Sie zur Fotografie gekommen?

Vor allem durch meinen Vater, der mir schon im Alter vom sechs Jahren eine kleine Pocketkamera schenkte.

Was bedeutet für Sie Fotografie?

Fotografie ist meine große Leidenschaft. Sie bedeutet für mich einen schönen Moment in einem Bild festzuhalten und anderen zugänglich machen.
Sie ist für mich Herausforderung und Entspannung zugleich.

Nennen Sie uns Ihre fünf schönsten fotografischen Momente.

Zu den fünf schönsten Momenten zählen das Fotografieren meiner Kinder, der Toskana, Schottlands, Langzeitaufnahmen am Bodensee und Wolkenstimmungen.

Welche Tipps haben Sie für Einsteiger in das Thema Fotografie?

Zu allererst sich mit der Kamera vertraut machen, weiter das Auge zu schulen, d.h. wie bin ich mit meiner Aufnahme zufrieden. Habe ich mein Motiv zufriedenstellend abgebildet oder z.B. ein wichtiges Detail abgeschnitten? In Fotoausstellungen gehen und erkennen, dass man nicht nur etwas in einem Foto abbilden, sondern auch damit etwas ausdrücken, hervorheben kann.
Wenn man ganz individuelle Bilder erschaffen will, den Mut haben, die Programmautomaten auszuschalten und mit der Kamera spielen.
Keine Angst jede Kamera hat eine Werkseinstellung!

Unser Tipp: Halten Sie ihre schönsten Urlaubserinnerungen auf CEWE WANDBILDERn fest.

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