„Kinder von Tacloban“ jetzt im Hauptstadtstudio der ARD

Von Nico Lindner

Erst in den Ausstellungsräumen der Deichtorhallen in Hamburg, jetzt in der Hauptstadt: Die Bilder von „Die Kinder von Tacloban – 100 Kameras für 100 Kinder“ haben einen neuen Standort. Seit Kurzem sind die knapp 40 Aufnahmen in den Berliner Räumen der ARD zu finden.

Teil eines großen Mosaiks

Kinder Tacloban Berlin

Eröffneten die Ausstellung in Berlin: Andreas Cichowicz (Chefredakteur NDR Fernsehen), Mardomel Cello Melicor (Botschaftsrat und Generalkonsul der philippinischen Botschaft), Dr. Christine Hawighorst (CEWE, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Harald H. Pirwitz (Vorstand CEWE) und Philipp Abresch (ARD-Fernsehkorrespondent, Studio Singapur, von links). Foto: CEWE

Auf den Fotos: Eindrücke aus der Zeit unmittelbar nach Taifun Haiyan, gesehen aus dem Blickwinkel von Heranwachsenden. Auf den Philippinen kamen im November 2013 alleine in der Region Tacloban knapp 6.000 Menschen ums Leben. Einer der Berichterstatter vor Ort war damals ARD-Korrespondent Philipp Abresch vom NDR. Er hatte auch die Idee, aus der die gezeigten Fotos hervorgegangen sind: 100 Einwegkameras an 100 Kinder zu verteilen, um sie zeigen zu lassen, was ihnen wichtig ist. Daraus sind über 4.000 Schnappschüsse entstanden.

Bilder der Hoffnung

„Die Kinder von Tacloban“ ist Teil eines Bildermosaiks, für das Abresch vor etwa 15 Jahren die ersten Steine legte: Unter dem Namen „Photos of hope“ sind tausende Bilder von jungen Menschen aus über 50 Krisenregionen der Welt zu sehen. Sie sind mitnichten nur traurig und erschreckend, sondern oft lebensbejahend und fröhlich.

CEWE legte die Basis für „Kinder von Tacloban“

CEWE hatte die ursprüngliche Ausstellung in den Hamburger Deichtorhallen möglich gemacht und so mit großem Erfolg die erste Outdoor-Ausstellung der Hamburger Deichtorhallen realisiert (siehe unser dazugehöriger Bericht).

Zu sehen sind die Bilder im Foyer des ARD-Hauptstadtstudios, Wilhelmstraße 67a, noch bis zum 15. Januar 2015. Der Eintritt ist frei.

 

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