Wenn August Sander auf Man Ray und Jan Saudek trifft

Das Deutsche Fotomuseum hat seine Ausstellungsfläche erweitert und präsentiert im neuen Saal für Sonderausstellungen die Kollektion „Meisterwerke“ von fünfzig berühmten internationalen Fotografen des 20. Jahrhunderts. Gezeigt werden ab dem 16. November Foto-Ikonen, die sich in das kollektive Bildgedächtnis der Menschheit eingeschrieben haben. CEWE zählt zu den Unterstützern des Museums in Markkleeberg.

Jan Saudek, "Leben", Prag, 1980.jpg

Jan Saudek, „Leben“, Prag, 1980.jpg

In unendlicher Vielfalt und ganz im Sinne der Philosophie einer pluralistischen Gesellschaft agieren die Fotografen als Schöpfer eigener Bildwelten, stellt das Deutsche Fotomuseum fest: Die Fotografie sei das Medium der Moderne, das die Menschheit für ihr intellektuelles Weiterkommen nutze. Die Ausstellung zeigt legendäre Reportage-Fotografien, Ansichten von Menschen und der Welt, künstlerische Mode- und Aktfotografien, die als Symbolbilder der Moderne unsere Gegenwart mitgeprägt haben.

Marc Riboud, Painter of the Eiffel Tower, Paris, 1953

Marc Riboud, „Painter of the Eiffel Tower“, Paris, 1953

Die Welt berührt

Der Fotograf August Sander ist beispielsweise der „Neuen Sachlichkeit“ zuzuordnen, Man Ray gilt als erster Künstler, dessen fotografisches Werk höher geschätzt wird als sein malerisches Oeuvre, Bernd und Hilla Becher begründeten eine neue Schule des Sehens. Helmut Newton hat sich wiederum wie kein anderer ins öffentliche Bewusstsein eingeprägt, Jan Saudek sich einen dauerhaften Platz in der Ästhetikgeschichte der Aktfotografie gesichert und Stuart Franklin hat mit seinem Foto vom chinesischen Studenten, der eine ganze Panzerkolonne aufhält, die Weltgeschichte beeinflusst.

Sammlungen ermöglichen Ausstellung

Die „Meisterwerke“ spiegeln ein Stück Fotografiegeschichte wider, in der es zahlreiche Highlights wieder oder neu zu entdecken gibt. Kerstin Langner und Andreas J. Mueller, die die „Meisterwerke“ zusammengestellt haben, danken in diesem Zusammenhang den Leihgebern der Ausstellung: Möglich wurde sie durch die „in focus Galerie“ von Burkhard Arnold aus Köln, die Sammlung Frank Wolff (Leipzig) und das Kunstmuseum Moritzburg in Halle an der Saale.

  • Das Deutsche Fotomuseum in Markkleeberg, Raschwitzer Str. 11, ist täglich außer Montag von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite des Hauses wieder.

Quelle: Pressemitteilung

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